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Arilin

Arilin

Art.-Nr.: Arilin 500mg.
Kategorie:

22,90 

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Produktbeschreibung

Was ist Arilin?

Bei Arilin handelt es sich um Vaginalzäpfchen mit dem Wirkstoff Metronidazol,

Anwendungsgebiete von Arilin

Das Medikament ist ein Antibiotikum aus der Medikamentengruppe der Nitroimidazole. Ein Antibiotikum nennt der Arzt, weil es sich um ein Arzneistoff gegen Bakterien handelt. Arilin dient zur vaginalen Anwendung und kommt zum Einsatz bei einer Behandlung von bakteriellen Infektionen.

Ärzte verschreiben das Arzneimittel wenn:

  • Trichomoniasis
  • Bakterieller Vaginosis
  • Unspezifischer Kolpitis (Aminkolpitis)

Erklärungen:

Bei Trichomoniasis handelt es sich um eine Krankheit, die von einem Geißeltierchen ausgeht. Hauptsächlich kommt es dabei zu Entzündungen der Scheide oder der männlichen Harnröhre. Menschen können diese Krankheit fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr verbreiten. Damit der Arzt die Krankheit erkennt, benötigt er einen Sekretabstrich.

Bei Aminkolpitis handelt es sich um eine bakterielle Zusammensetzung, die die natürliche Zusammensetzung in der Scheide verändert. Dabei kommt es dann zu einem Ausfluss mit einem fischähnlichen Geruch.

Bakterielle Vaginosis oder unspezifische Kolpitis sind nur andere Bezeichnungen für eine Aminkolpitis.

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Wann dürfen Sie Arilin nicht verwenden? Gegenanzeigen

Das Medikament darf nicht angewendet werden, wenn Sie über eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Metronidazol, sonstige Inhaltsstoffe oder andere 5-Nitroimidazole Bescheid wissen.

Mögliche Wechselwirkungen von den Arilin Vaginalzäpfchen

ArilinBei der Anwendung von Arilin zusammen mit anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen, beziehungsweise erst vor kurzem eingenommen haben. Das gilt auch bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

Bei Anwendung von Arilin tritt rund 20 Prozent des Wirkstoffes in den Blutkreislauf über. Bei einer oralen Einnahme des Wirkstoffes sind es rund 80 Prozent.

Es kann zu folgenden Wechselwirkungen kommen:

Die Einnahme des Alkohol-Entwöhnungsmittels Disulfiram und Arilin kann zu bestimmten Psychosen oder Verwirrtheitszuständen führen.

Eine Wirkungsverminderung von Arilin tritt ein bei einer zusätzlichen Einnahme von Arzneimittel mit Wirkstoffen wie Phenobarbital oder Hexobarbital, Mittel gegen Schlafstörungen oder Krampfanfälle, sowie bei bestimmten Narkosen und bei einer zusätzlichen Einnahme von Medikamenten mit einem Wirkstoff gegen Krampfanfälle / Epilepsie.

Arzneimittel mit einem Wirkstoff gegen Magenschleimhautentzündungen sowie gegen Magen- und Darmgeschwüren können in Verbindung mit Arilin in Einzelfällen die Ausscheidung des Wirkstoffes beeinträchtigen und somit die Wirkung des Medikaments verstärken.

Patienten, welche Blutgerinnungshemmer (zum Beispiel Antikoagulantien von dem Warfarin-Typ) nehmen, müssen im Zusammenhang mit Arilin neu eingestellt werden. Das Mittel verstärkt die blutgerinnungshemmende Wirkung.

Bei der zusätzlichen Einnahme von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff, der bei bestimmten Formen bedrückter oder euphorischer Verstimmung gegeben wird, ist besondere Vorsicht geboten. Im Zusammenhang mit Arilin ist ein Ansteigen des Lithiums im Blut zu beobachten. Dies birgt die Gefahr einer Lithiumvergiftung mit Krampfanfällen und Zittern.

Der Wirkstoff Metronidazol kann bei einigen Laboruntersuchungen, besonders bei der Bestimmung eines Leberwertes, zu verringerten Werten führen.

Der Genuss von Alkohol ist in Zusammenhang mit Arilin zu vermeiden. Es kann sonst zu Unverträglichkeitserscheinungen kommen. Dazu gehören zum Beispiel Hautrötungen im Bereich des Nackens oder Kopfes sowie Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen und Schwindel.

Mögliche Nebenwirkungen mit der Verwendung von Arilin Vaginalzäpfchen

Alle Arzneimittel bergen das Risiko Nebenwirkungen hervorzurufen. Nicht bei jedem Patienten werden diese negativen Begleiterscheinungen auftreten.

Es kann zu möglichen Problemen kommen, wie zum Beispiel:

  • Ein anaphylaktischer Schock. Das bedeutet ein starker Blutdruckabfall, weil Sie eine Allergie gegen einen bestimmten Stoff des Mittels haben.
  • In sehr seltenen Fällen kann der anaphylaktische Schock zu Atemnot, Erbrechen und Schwindel führen. Kommt es dann zusätzlich noch zu einem Kreislaufversagen mit Bewusstseinsstörungen oder einem Kaltschweiß sowie kalten und blassen Händen / Füßen, rufen Sie sofort einen Arzt. Bis zum Eintreffen lagern Sie Ihren Oberkörper flach und ihre Beine hoch.
  • Verminderung der Blutplättchen
  • Das Fehlen bestimmter weißer Blutkörperchen. Diese Agranulozytose kann sich in kurzer Zeit einstellen. Die Krankheitszeichen sind Abgeschlagenheit, Fieber, Entzündungen der Rachenmandeln und der Mundschleimhaut. Es muss rasch eine Blutbildkontrolle durchgeführt werden. Fragen Sie Ihren Arzt.
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Anhaltende Durchfälle, könnte es auf eine pseudomembranöse Enterokolitis zurückzuführen sein. In den meisten Fällen wird dies durch ein Clostridium difficile verursacht. Eine Darmerkrankung, ausgelöst durch eine Antibiotika-Behandlung, kann lebensbedrohlich sein. Es erfordert eine ärztliche Hilfe.
  • Nervenstörungen und Krampfanfälle. Die Störungen äußern sich durch ein Taubheitsgefühl, Kribbeln in Armen und Beinen oder ein Pelzigsein. Selbst, wenn dies nur in einer milden Form auftritt, treten Sie sofort mit einem Arzt in Verbindung.
  • Metallischer Geschmack, Zungenbelag, bitteres Aufstoßen, Entzündungen im Mund, Magendrücken, Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Durchfall
  • Ein dunkler Urin
  • Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregbarkeit, Verwirrtheitszustände, Depression, Störungen im Zusammenspiel der Bewegung
  • Bestimmte Hautreaktionen, Arzneimittelfieber
  • Eine Reduzierung der weißen Blutkörperchen. Bei einer längeren Anwendung müssen daher regelmäßige Blutbildkontrollen gemacht werden.
  • Anaphylaktische Reaktionen, wie zum Beispiel entzündliche Rötungen, Quaddelbildung, allergische Bindehautentzündung oder allergischer Schnupfen.
  • Schmerzen beim Wasserlassen, Blasenentzündung und unfreiwilliger Abgang von Urin
  • Störungen der Leberfunktion
  • Sehstörungen, Schwächegefühl
  • Sprosspilzinfektionen im Geschlechtsbereich

Sprechen Sie bitte Ihren Arzt, wenn einer der oben aufgeführten Punkte Sie erheblich beeinträchtigt.

Arilin Beipackzettel

Patientenhinweise für Arilin

Besondere Vorsicht bei einer Therapie mit Arilin ist geboten, bei:

Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Es stehen keine ausreichenden Erfahrungen für eine ausdrückliche Empfehlung dieser Altersgruppe vor.

Bei schweren Leberschäden, Erkrankungen des Gehirns, Störungen der Blutbildung, Erkrankungen des Rückenmarks oder der Nerven müssen Sie erst einen Arzt zurate ziehen.

Die Behandlung mit Arilin darf die zehn Tage nicht überschreiten. Diese Frist kann nur in Einzelfällen oder bei einer besonders strengen Indikationsstellung überschritten werden. Eine ärztliche Kontrolle ist dabei wichtig.

Bei Trichomoniasis ist der Sexualpartner meistens mitbetroffen. Dieser trägt dann ebenfalls Trichomonade. Es ist ratsam, eine Untersuchung bei dem Partner anzustellen. Der Arzt wird prophylaktisch zu einer Behandlung mit dem Wirkstoff Metronidazol tendieren, damit die Wiederansteckung vermieden wird. Bitte verzichten Sie deshalb während der Therapie auf den Geschlechtsverkehr.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Gerade bei dem Therapiebeginn kann Arilin das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Das bedeutet, Sie können auf plötzliche unerwartete Ereignisse nicht mehr gezielt und schnell genug reagieren. Verzichten Sie in dem Fall auf die aktive Teilnahme im Straßenverkehr. Bedienen Sie keine elektrischen Maschinen oder Werkzeuge! Denken Sie auch an Arbeiten in Höhe. Suchen Sie immer nach einem sicheren Halt! Denken Sie daran, dass ein Alkoholgenuss die Verkehrstüchtigkeit weiter verschlechtert!

Schwangerschaft und Stillzeit: Die Sicherheit der Anwendung von Arilin während der Schwangerschaft ist nicht belegt. Das Medikament darf nicht während der Schwangerschaft genutzt werden. Ganz besonderen Gefahren setzen Sie das ungeborene Kind aus, wenn Sie Arilin im ersten Schwangerschaftsdrittel nutzen. Fragen Sie Ihren Arzt. Er wird Ihnen das Mittel nur in zwingenden Fällen verschreiben. Der Wirkstoff aus Arilin geht in die Muttermilch über. Ist es wichtig, dass Sie Arilin während des Stillens einnehmen, unterbrechen Sie das Stillen. Handelt es sich nur um eine einmalige Gabe während des Stillens, dann stillen Sie Ihr Kind für 24 Stunden nicht. Pumpen Sie die Milch ab und geben Sie diese nicht Ihrem Kind weiter.

Anwendung von Arilin

Bei dem Arzneimittel handelt es sich um Vaginalzäpfchen. Diese dürfen nicht oral eingenommen werden, sondern dienen zur vaginalen Anwendung.

Führen Sie Vaginalzäpfchen ein, wenn Sie sich in der Rückenlagen, mit leicht angezogenen Beinen, befinden. Das Zäpfchen muss tief in die Scheide eingeführt werden.

Beachten Sie, dass die Behandlung nicht während der Menstruation durchzuführen ist.

Dosierung von Arilin

Richten Sie sich in der Anwendung und Dosierung genau nach den Angaben Ihres Arztes. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie zur Not noch einmal Ihren Apotheker. Nehmen Sie keine andere Dosierung als Ihr Arzt verschrieben. Die Anweisungen hier können von der Medikation Ihres Arztes abweichen, dann nutzen Sie die Vorgehensweise von Ihrem Arzt.

Nutzen Sie einmal am Tag ein Zäpfchen. Führen Sie es tief in die Scheide ein. Am besten eignet sich das Zubettgehen für das Einführen. So erhält der Wirkstoff die Möglichkeit, sich ausreichend zu verteilen und Wirkung zu zeigen. Ein Vaginalzäpfchen entspricht 100 Milligramm Metronidazol.

Dauer der Anwendung: Die Dauer der Therapie beträgt üblicherweise sechs Tage.

Warnhinweis: Überschreiten Sie die übliche Zeit von zehn Tagen nicht. Diese Therapielänge gilt auch bei anderen nitro-imidazolhaltigen Arzneimitteln.

Besteht die Möglichkeit einer Überdosierung? Hat ein Kind ein Vaginalzäpfchen verschluckt? Es sind keine schweren Vergiftungserscheinungen zu erwarten. Treten aber wider erwartend Beschwerden auf, suchen Sie sich ärztlichen Beistand.

Haben Sie eine Anwendung vergessen, dann kann es sein, dass die Behandlung ein Tag verlängert werden muss. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Brechen Sie die Anwendung frühzeitig ab, gefährden Sie den Behandlungserfolg und ermöglichen einen Rückfall. In schwierigen Fällen können die Erreger resistent werden.